Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 30.9.2017
Rhein Main Presse 14.8.2001
Staub aus Instrumenten gepustet Sommernachtsfest beim Bläserchor mit viel Musik 100 Helfer eine Woche im Einsatz
NIEDER-OLM. Der Wolkenbruch kurz vor der Eröffnung des Sommernachtsfestest beim Bläserchor hatte auch sein Gutes : "Der Hof wurde noch einmal kräftig geschwenkt, bevor die ersten Gäste kamen", konstatierte der Vorsitzende Stefan Geisinger. Dieser stellt alljährlich sein Anwesen in der Backhausstraße für die Feierlichkeiten zur Verfügung und zeigt sich mit dem Festverlauf außerordentlich zufrieden. Denn Wettergott Petrus hatte ein Einsehen mit den Musikern und bescherte ihnen Festtagswetter. Schon am frühen Freitagabend füllten sich der Hof und die Bänke auf der davor liegenden Backhausstraße. Eigentlich sollte für die musikalische Unterhaltung nur Jürgens Einmannband verantwortlich zeichnen. Doch spontan formierte sich ein Trio mit Franz Danner an der Orgel und der Sängerin Claudia Kraft. Mit dieser Verstärkung war es ein Leichtes, die Stimmung rund um Haus und Hof in Schwung zu bringen. Manch einer hielt bei Tanz und Gesang bis in die Morgenstunden durch - und hatte sich damit schon auf die nächsten Tage eingestimmt. Für die Gestaltung des Samstags war der befreundete Musikverein Alf/Mosel verantwortlich. Dieser brachte gar seinen eigenen Fanclub mit und begeisterte die Gäste mit Stimmungs- und  Unterhaltungsmusik. Wegen der langen Heimreise der Gäste machte die Musik früher Feierabend als am Tag zuvor, und so klang der Abend eher gemütlich aus. Bei strahlendem Sonnenschein genossen die Besucher am Sonntag den traditionellen Frühschoppen mit wechselnder musikalischer Unterhaltung durch die Egerländer des Bläserchors und den Gesangverein „Liederkranz" unter der Leitung von Thomas Lehnen.Der Dämmerschoppen wurde eingeleitet vom Fanfaren- und Spielmannszug „Olmenos", während der Bläserchor zum Festausklang aufspielte. „Wir haben vielfache Unterstützung von anderen Vereinen erhalten, für die wir sehr dankbar sind", fasste Stefan Geisinger zusammen und hob die hervorragende Teamarbeit der über 100 Helfer hervor. Diese waren nicht nur für den eine Woche dauernden Aufbau, sondern auch für den reibungslosen Ablauf in der Küche und die Versorgung der Gäste verantwortlich. Dieses Fest sei die erste musikalische Aktivität für die Musiker nach der Sommerpause gewesen. „Jeder konnte mal so richtig den Staub aus seinem Instrument blasen", so Geisinger. Eine gute Einstimmung auf die nächste Saison, in der zahlreiche Aktivitäten anstehen.
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