Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 30.9.2017
Mainzer Rhein Zeitung 28.11.2005
Zwei Stunden Hörgenuss Jahresabschlusskonzert des Bläserchores Nieder-Olm begeisterte
NIEDER-OLM. Ein frisches und äußerst poppiges Programm präsentierte der Bläserchor Nieder-Olm mit seinem Jahresabschlusskonzert vor rund 450 begeisterten Zuhörern in der Ludwig-Eckes-Halle. Die 45  Mitglieder des großen Orchesters und die 25 Mitglieder des Jugendbläserchors hielten das Versprechen,  das der erste Vorsitzende Stefan Geisinger dem Publikum zu Beginn gab, und bereitete diesem unterhaltsame zwei Stunden. Auch wenn. der erste Teil mit dem Huldigungsmarsch von Edvard Grieg, der Polka „Bahn frei" von Eduard Strauss und einem Ausschnitt, aus dem Musical „Elisabeth" ein wenig schnell vorbei ging, so wurden die Publikumsohren nach der Pause noch ein wenig länger verwöhnt.  Direkt nach dem "Deutschmeister Regimentsmarsch", zu dem eifrig mitgeklatscht wurde, wechselten die Bläser  die Stilrichtung. „Wir entführen Sie auf eine der schönsten Inseln der Welt",  kündigte Dirigent Christian Küchenmeister an. Mit "Comeback to Sorrento" spielte der Bläserchor dann ein Stück wie aus dem klassischen Samstagabend-Femseh-Show-Programm. Wer während des Trompetensolos von Stefan Geisinger die Augen schloss, konnte spüren, was Küchenmeister angekündigt hatte. In fröhliche Gala-Stimmung versetzte kurz darauf Michael Kochan mit seinem swingenden Klarinettensolo die Zuhörer, Höhepunkt des Abends war die  Concert Suite  aus dem gleichnamigen Film „Der mit dem Wolf tanzt". Der Pathos, die überschäumende Dramatik und  das offene Ende des Stücks wurden vor allem durch Schlagzeug und  Pauke zu einem Hörerlebnis  voller Dynamik. Den einen oder anderen noch etwas wackligen Ton des Jugendbläserchor unter der Leitung von Peter Becker sah das Publikum den 25 jungen Musikern gerne nach. Denn ihre mangelnde Erfahrung machten die Jugendlichen mit großer Spielleidenschaft wett. Für die gefühlvolle Ballade:  "Weeping Willow" und den fröhlichen Marsch „Down in the Arkansas" wurden sie deshalb auch mit  großem Applaus belohnt. Den, Schluss  gestalteten Bläser und Publikum, gemeinsam: Den Text des Schlafliedes „Guten Abend, gute Nacht"  kannten so viele Besucher, dass nach und nach fast der ganze Saal mitsang.  (tap)
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