Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 30.9.2017
Mainzer Rhein Zeitung 23.3.2004
Klarinette und Querflöte sind modern Nieder-Olmer Jugenbläserchor sucht Nachwuchskräfte für unpopuläre Instrumente
NIEDER-OLM. Schon die Kleinen haben richtig Ahnung von Tuten und Blasen; Beim Vorspielnachmittag des Jugendbläserchores Nieder-Olm bewunderten Eltern, Großeltern und interessierte Kinder das Können der Nachwuchsbläser. „Im Moment habe ich eine echt gute Truppe beisammen ", sagte Dirigent Peter Becker. Allerdings fehlten ihm die „schweren Geschütze", ohne die das Orchester zu einseitig ist.  „Die meisten Kinder wollen Modeinstrumente wie Klarinette oder Querflöte lernen", so Becker. Deshalb wurden den interessierten Kindern im Camarahaus auch die seltener vertretenen Instrumente vorgestellt. Sebastian Bruck, Jan Büchold und Konrad Mayer bliesen sanfte Töne auf dem Alt-Saxophon und Miriam Abada trug die bekannte irische Volksweise „Greensleaves" auf dem größeren Tenor-Saxophon vor. Rudolf Liebisch musste mangels anderer Euphonium-Bläser ein anspruchsvolles Duett mit sich selbst spielen. Aber auch Posaune- oder Tuba-Spieler würde Becker gern ausbilden. Ein Großteil der 50 Kinder zwischen sieben und 16 Jahren, die derzeit beim Bläserchor Musikunterricht haben, zeigten beim Vorspielnachmittag ebenfalls, was sie drauf haben. Zehn Lehrer unterrichten den Nachwuchs, der mit genügend Können dann im Chor mitspielen darf. „Die Kinder sollen nicht irgendwie spielen lernen, sondern richtig ", erklärte der Dirigent. Der Jugendbläserchor zeigte dem Nachwuchs auch, was er kann. Ruhige Töne mit „ My heart will go on" und „Can you feel the love tonight", aber auch Schwungvolles mit „Cajun' Cookin" hatte die Truppe zu bieten. (sth)
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