Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 30.9.2017
Mainzer Rhein Zeitung 4.3.2008
Mozart und Schubert Jugendbläserchor Nieder-Olm überzeugt bei Konzert im Camarahaus
uta. NIEDER-OLM Der Bläserchor besteht in diesem Jahr bereits seit 40 Jahren. Das bedeutet für seine Mitglieder nicht nur Freude, sondern auch die Verpflichtung, das Orchester zu erhalten und die Jugend für die Musik zu begeistern. Dass dieses mit viel Engagement durch fähige Lehrkräfte getan wird, zeigte ein Vorspielnachmittag des Jugendbläserchors im Camarahaus.,,Hey ho let‘s go“ Völlig konzentriert, die Augen zwischen Notenblättern und Dirigent Peter Becker hin und her schweifend, fanden die Musiker mit dem "Blitzkrieg Bop“ von "Ihe Ramones“ den richtigen Einstieg. Auch ein Potpourri aus dem Film ,,Fluch der Karibik“ mit gefühlvollen Klängen zeugte  von einer qualifizierten Ausbildung. Noch besser konnten die Eltern im Publikum sich von den Fortschritten ihrer Kinder bei deren Solo-Vorträgen überzeugen. Eine Melodie aus Irland, ein Menuett oder Schuberts ,Forellenquintett“ in Variationen spielten Instrumentalisten auf ihren Querflöten. Ein Trompetenquartett ließ eine kräftige Fanfare ertönen und Klarinettisten interpretierten mitihrem Lehrer Christian Küchenmeister ,,Oh, Susanna‘ und ,,Good night ladies. Besonderen Applaus erhielt die 14-jährige Theresa Monz, die Mozarts ,,Allegro für Horn in D-Dur“ gekonnt auf ihr F-Waldhorn transponierte. Beeindruckend  indes der Vortrag von Rudolf Liebisch auf einer Bass-Posaune und einem Euphonium. In der Pause waren die Musiker und Lehrer des Bläserchores damit beschäftigt, den vielen interessierten Kindern und Jugendlichen dabei zu helfen, den verschiedenen Blasinstrumenten Töne zu entlocken. Annette Roos zeigte Franziska, wie man in ein Waldhorn bläst. Mit roten Wangen und glänzenden Augen blies Markus kräftig in eine Trompete. ,Das ist zu schwer“, befand er, doch Hermann Stadtmüller bewies ihm, dass die richtige Haltung des Instrumentes es ganz leicht mache. Stefan Geisinger demonstrierte an einer Taschentrompete“ das richtige Ansetzen des  Mundstücks. Und Peter Becker hatte alle Hände voll zu tun, die einzelnen Instrumente zu erklären. Noch einmal erklangen Querflöten, dann Alt-Saxophone und ein Tenorhorn von jungen Solisten. Die Begeisterung des Publikums war so groß, dass der Jugendbläserchor zum Schluss noch einen traditionellen amerikanischen  Marsch als Zugabe spielte.
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