Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 30.9.2017
Mainzer Allgemeine Zeitung 27.11.2003
Musikalisches Menü der Extraklasse Überzeugendes Jahreskonzert des Bläserchores Nieder-Olm / Film- und Musicalmelodien
NIEDER-OLM - „Blasmusik ist langweilig?" Der Bläserchor Nieder-Olm bewies eindrucksvoll das Gegenteil. Man habe sich allerdings, so der Erste Vorsitzende Stefan Geisinger, auch mit einem Probenwochen- ende auf den Jahreshöhepunkt vorbereitet. Dirigent Christian Küchenmeister versprach noch schnell ein „reichhaltiges Menü der Musik" und dann ging's los. Küchenmeister und sein Orchester bildeten von Anfang bis Ende des Konzertes eine harmonische Einheit. Zum Einstieg gab es drei Stücke, die vom Charakter her als „passend" für einen Bläserchor angesehen werden können: den Marsch „Arsenal" vom Holländer Jan van der Roost, danach „Bolero ä la carte" und im Anschluss ein Intermezzo der zweiten Suite „L'Arlesienne" von George Bizet. Dann begeisterten die Musiker das zahlreich erschienene Publikum mit Filmmusik aus „Das Boot" - einer der Höhepunkte des Konzertes. Auch der Bläserchor-Nachwuchs demonstrierte unter der Leitung von Peter Becker sein Können. Zu Beginn gab es „Disney's magical marches", eine Zusammenstellung von Stücken aus „Mary Poppins" und „Dschungelbuch" sowie den Micky-Mouse-Marsch. Weiter ging es mit „Cajun cookin'" und dem Stück „Just a closer walk with thee". Nach der Pause übernahmen wieder „die Großen" den Platz auf der Bühne. Mit dem „Marsch der Medici" und dem „Mitternachts Blues" von UFA-Komponist Franz Grothe ging es wieder mit bläsertypischen Stücken los. Doch das folgende Potpourri mit Stücken aus dem Musical „Tanz der Vampire" avancierte zum zweiten Glanzlicht des Konzertes.. Stücke von Glenn Miller in „Miller forever" und „Erinnerung an Zirkus Renz" bildeten das Ende eines abwechslungsreichen und unterhaltsamen Konzertes. Dirigent Christian Küchenmeister verstand es stets, das Publikum zu unterhalten, streute hier und da kleine Geschichten ein, lieferte zu fast allen Stücken interessante Informationen und zum „Tanz der Vampire" sogar eine kurze Einführung in die Handlung des Musicals - umso beeindruckender, als ihn tagszuvor ein Hexenschuss ereilte und er für das Konzert fit gespritzt werden musste. Nach guten zwei Stunden  Musikunterhaltung, zwei Zugaben und diversen Soli der Extraklasse klatschte das Publikum am Ende begeistert. An diesem Nachmittag hätte der Bläserchor Nieder-Olm jeden überzeugt: „Blasmusik ist nicht langweilig!"
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