Stand 11.12.2017
Mainzer Allgemeine Zeitung 27.11.2017 Text: Nicole Weisheit-Zenz Bild: hbz/Michael Bahr
Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Abtauchen in andere Regionen der Erde KONZERT Bläserchor zu Gast in der Eckes-Halle Der    Schwung    und    Elan,    der    schon    im    ersten, lebensfrohen   Stück   ,,Jubilance“   zum   Ausdrück   kam, zog    sich    durch    das    gesamte    Jahreskonzert    am Samstag. Allen   Grund   zur   Freude   hat   der   Bläserchor Nieder-Olm,   der   seit   Sommer   unter   neuer   Leitung steht.   Dank   der   guten   Zusammenarbeit   mit   Daniel Reiter    als    Dirigent    konnte    schon    viel    gemeinsam erreicht werden. Besonderer    Dank    galt    auch    Hermann    Stadtmüller der   ein   gutes   Jahr   lang   die   Vertretung   übernommen hatte   und   nun   wieder   wie   gewohnt   Posaune   spielte. Durch   das   rund   zweistündige,   abwechslungsreiche Programm        führte        Michael        Moschner        mit Wissenswertem    zu    Titeln    und    Interpreten.    So    ist ,,The   Second   Waltz“   eines   von   vielen   Werken   aus der Feder von Shostakovitch. Bei den bekannten Melodien wippten etliche Füße im Takt mit. In    andere    Regionen    der    Erde    führten    die    folgenden    Stücke.    Volkstümliche    Weisen    inspirierten Grainger   zu   seinen   nun   gut   einhundert   Jahre   alten,   doch   zeitlos   schönen   Liedern,   wie   ,,Irish   Tune From   County   Derry“,   das   melancholisch   klingt,   oder   das   recht   traditionell   anmutende   ,,Shepherds Hey“.   Südliches   Temperament,   geprägt   von   der   Sonne   über   Andalusien,   schwang   mit   bei   Lecuonas ,,Malaguena”.   Ein   reizvolles   Naturschauspiel,   im   Licht   rot   aufscheinender   Felsen,   gaben   Reineke   den Anreiz, das glanzvoll wirkende “Sedona“ zu komponieren. Beim   Stück   ,,Allegory“   und   Mancinis   Filmmusik   ,,The   Sweetheart   Tree“   hatte   der   Nachwuchs   im Jugendbläserchor   Nieder-Olm   Gelegenheit,   sein   Können   zu   zeigen.   Die   Leitung   liegt   in   den   Händen von   Lea   Weisrock,   die   zusammen   mit   den   jungen   Leuten   viel   Applaus   erhielt,   als   Anerkennung   und Ansporn.   Mit   einem   Medley   bekannter   Titel   der   Gruppe   Chicago   weckten   sie   bei   einigen   Zuhörern sicher   Erinnerungen   an   die   achtziger   Jahre. Als   Zugabe   spielten   sie   das   beschwingte   “Cheerleader“; über neue Interessenten würde sich der Bläserchor freuen.
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