Bläserchor Nieder-Olm e.V.
Stand 4.4.2018
Mainzer Allgemeine Zeitung 25.September 2018 Text: Klaus Mümpfer
Von Indiana Jones bis Grease Konzertabend mit Nieder-Olmer Bläserchor und den Musikfreunden aus Bussolengo bildet würdigen Abschluss eines Doppeljubiläums  NIEDER-OLM. Die Bühne der Ludwig-Eckes-Halle fasste kaum die Mitglieder des Bläserchores aus Nieder-Olm und der Freunde vom "Corpo Bandistico Cittá di Bussolengo". Zum Abschluss eines langen Konzertabends erklangen im gemeinsamen Finale unter der Leitung von Luciano Brutti das "Arosa" und unter der Stabführung von Daniel Reiter der „Bozener BergsteigerMarsch“. Die Zuhörer im gut gefüllten Saal feierten die Bläser stehend mit Applaus und klatschten begeistert mit. Es war der würdige Abschluss eines Doppel- Jubiläums. Der Bläserchor aus Nieder-Olm besteht seit 50 Jahren und die Partnerschäft mit dem Verein aus dem italienischen Bussolengo seit nunmehr. 35 Jahren. Dabei ist die Verbundenheit der Nieder-Olmer mit Bussolengo sogar ein Jahr älter als die offizielle Partnerschaft der Stadt, weil einige Freunde aus der Verbundenheit des Kreises mit der Region Verona die Bande nach Bussolengo bereits zuvor woben. „Partnerschaft ist leicht geknüpft, doch sie am Leben zu halten ist eine Kunst“, betonte Landrätin Dorothea Schäfer in ihren Glückwünschen zum doppelten Jubiläum. Sie lobte vor allem die Fähigkeit des Nieder-Olmer Bläserchores die Jugend für das gemeinsame Musizieren zu begeistern.  Auf eine Übersetzerin verzichtete CDU-Landtagsmitglied Thomas Barth, der in Deutsch und Italienisch übersprudelnd Moliere zitierte:  Nichts nutze dem Staat so sehr wie die Musik. Sie überwinde Grenzen und benötige keine Worte. In Vertretung des Stadtbürgermeisters Dieter Kuhl versicherte Beigeordneter Klaus Knoblich (SPD), dass 50 Jahre Biläserchor gleichzusatzen seien „mit musikalicher Unterhaltung auf höchstem Niveau.“ Grüße und Geschenke aus Italien brachte Veronica Gasparini. Begonnen hatte das Jubiläumskonzert mit Melodien von ,John Williams aus „Indiana Jones und das Königreich des Kristalischädeis“ sowie mit einem musikalischen Streifzug durch Harry Potter Filme vom selben Komponisten. Der Jugendbläserchor unter Leitung der jungen Dirigentin Lea Weisrock bewältigte die Kompositionen mit beachtlicher Reife: die dunkle Grundierung mit der Tuba sowie die flotte Einleitung mit der magischen Leichtigkeit bis zur Schwere der Musik.
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